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"Sicheres Blut rettet Leben"

12.06.2020 | Gesundheitswesen | Nachrichten

Unter diesem Motto steht der diesjährige Weltblutspendetag am kommenden Sonntag. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) wirbt angesichts mancher Sorgen um Ansteckung in der Bevölkerung um Vertrauen: Spenden darf zum Beipspiel nur, wer keine Krankheitssymptome zeigt.

Zum Weltblutspendetag am 14. Juni 2020 ruft die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gemeinsam mit Blutspendeeinrichtungen bundesweit dazu auf, Blut und Plasma zu spenden. In diesem Jahr stellt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Tag unter das Motto „Sicheres Blut rettet Leben“. Eine sichere Versorgung mit Blutpräparaten gehört zu den grundlegenden medizinischen Vorsorgemaßnahmen im Gesundheitswesen und stellt eine flächendeckende Gesundheitsversorgung sicher. Der Weltblutspendetag erinnert und motiviert Menschen, regelmäßig Blut und Plasma zu spenden. Nur wenn sich genügend Menschen zur Spende bereit erklären, sind notwendige Bluttransfusionen sichergestellt.

In Zeiten des Coronavirus und der damit verbundenen Sorge vor Infektionen haben Blutspenden noch mehr an Bedeutung gewonnen. Deshalb ist der Hinweis auf den Stellenwert der Spende in diesem Jahr besonders wichtig, um die Versorgung mit Blutkonserven und Blutprodukten gerade in der COVID-19-Pandemie sicherzustellen. Die Kriterien für eine Blut- oder Plasmaspende haben sich nicht geändert. So kann jede und jeder Spendewillige ohne Krankheitssymptome bei Erfüllung der übrigen Voraussetzungen wie bisher Blut und Plasma spenden.

Auf www.blutspenden.de bietet die BZgA umfangreiche Informationen rund um das Thema Blut- und Plasmaspende und erläutert, wie auch in Zeiten von Corona sicher gespendet werden kann. Wer Blut spenden möchte, sollte aufgrund der aktuellen Maßnahmen zur Sicherheit bei einer Blutspende vorher in jedem Fall mit dem zur Auswahl stehenden Blutspendedienst Kontakt aufnehmen und einen individuellen Spendetermin abstimmen.

Thaiss: Blut- und Plasmaspenden sind ein Zeichen der Solidarität

Prof. Dr. med. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, betont: „Für viele Menschen ist die Spende von Blut oder Plasma mit Fragen verbunden wie: Darf ich spenden? Wie sicher ist eine Spende? Wo kann ich spenden? Wie läuft eine Spende ab? Hierzu informiert die BZgA mit einem umfassenden Angebot. Um die Blut- und Plasmaversorgung auch während der Pandemie und bei wieder zunehmender Reisetätigkeit sicherzustellen, ist das Engagement aller, die dazu in der Lage sind, erforderlich. Deshalb: Setzen Sie ein Zeichen der Solidarität und spenden Sie Blut und Plasma – und vor allem spenden Sie regelmäßig!“

Blutkonserven und Blutprodukte sind nach schweren Unfällen, bei größeren Operationen oder zur Behandlung bestimmter Erkrankungen nach wie vor unverzichtbar. In Deutschland können Menschen im Alter von 18 bis 68 Jahren Blut spenden. Eine Blutspende auch älterer Spenderinnen und Spender ist nach individueller ärztlicher Entscheidung ebenfalls möglich. Zum Weltblutspendetag stellt die BZgA Informationsmaterialien für Aktionen regionaler Blutspendedienste in Deutschland zur Verfügung. Rund um den 14. Juni 2020 finden Aktionen mit Unterstützung der BZgA bundesweit an verschiedenen Orten und Terminen statt.

DRK-Kampagne #missingtype wirbt mit prominenter Unterstützung

Die BZgA macht zudem auf die Kampagne „#missingtype aufmerksam, die das Deutsche Rote Kreuz (DRK) als Deutschlands größter Blutspendedienst gestartet hat. Unter dem Motto "Erst wenn´s fehlt, fällt´s auf" macht das DRK auf den Mangel an Blutspenden von Menschen mit den Blutgruppen A, B und 0 aufmerksam. Die Kampagne soll mehr Menschen zu einer Blutspende veranlassen - täglich werden laut DRK 15.000 Spenden benötigt, damit die Versorgung sichergestellt werden kann. Hier geht´s zum Video zur Kampagne


Quelle: Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Aktuelle Rezension

Buchcover

Peter Hammerschmidt, Juliane Sagebiel, Gerd Stecklina (Hrsg.): Männer und Männlichkeiten in der Sozialen Arbeit. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2020. 180 Seiten. ISBN 978-3-7799-6085-0.
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